DU SOLLST NICHT FALSCH ZEUGNIS REDEN WIDER DEINEN NÄCHSTEN

 

10 Jung-Autor*innen haben sich im Rahmen des Projekts in eine sprachlich-theatralische        Auseinandersetzung mit dem 8. Gebot des Dekalogs begeben. Ein absolutes Highlight dieser Produktion: Erleben Sie das KOMPLETTE Schauspiel-Ensemble des Theaters Koblenz! Und ebenfalls besonders ist, dass wir die Inszenierung filmisch als Serie mit 5 Folgen umgesetzt haben, wobei ein Ticket zum Ansehen aller Serienfolgen berechtigt. Dabei wurden je zwei Stücke in einer Folge zusammengefasst. Jede Folge wird dabei von einem eigenen Programmheft begleitet, das Sie auf unserem Theater-Blog https://theater-koblenz.de/seitenbuehne/ downloaden können.

 

 

 

 

 

02. Mai:                                               „beretta kaliber 22“ von Sarah Amanda Dulgeris | „Hausmusik“ von Rosa Rieck

 

09. Mai                                               „Zigaretten zum Nachtisch“ von Patty Kim Hamilton  |                                                                                                              |                                                                             „Rabenmutter“ von Katharina Kern (Monolog mit Cynthia Thurat)

 

16. Mai:                                                „Gänseblümchen pflücken“ von Sofiya Sobkowiak | „The Screaming Impossibility of Death“ von Elisabeth Pape

 

23. Mai:                                                „Die Brücke in der Nacht“ von Lisa Wentz | „Mädchen im Wald“ von Lena Reißner

 

30. Mai:                                                „Gethsemane“ von Ivana Sokola/Jona Spreter | „beretta kaliber 22, version 2.0“ von Sarah Amanda Dulgeris

 

 

In den insgesamt neun Stücken, die in den vergangenen Monaten entstanden sind, geht es um: die Lüge. Deshalb aber eben auch um: die Wahrheit. Wer lügt? Und warum? Weshalb empfinden manche Menschen ihre Lüge trotzdem als Wahrheit? Und wie richtet man sich mit einer Lüge das Leben ein – und was für Folgen hat das für andere? Die Autor*innen schauen auf Geschwisterbeziehungen und toxische Mutter-Tochter-Konflikte, auf schreckliche Ereignisse mit tödlichem Ausgang, aber auch auf solche, die lediglich bei einer Tasse Tee im Garten zur Sprache kommen. Sie betrachten große Lebenslügen, aber auch kleine Alltagsflunkereien. Sie sezieren willentlich Verdrängtes, aber auch Unbewusstes und Unterbewusstes. Sie blicken auf Hilflosigkeit und Überforderung. Und den Horror, der daraus erwachsen, und die Rache, die damit einhergehen kann.In der Mehrzahl handelt es sich um Zwei-Personen-Stücke, es gibt aber auch zwei Monologe („Rabenmutter“, „Gethsemane“) sowie ein Werk, „beretta kaliber 22“, das sich, als Textfläche, einer offeneren Form bedient.