"Das Sparschwein" am Theater Koblenz

Komödie von Eugène Labiche

Übersetzung und Bearbeitung von Botho Strauß


Inszenierung: Markus Dietze
Bühne und Kostüme: Christian Binz
Video: Georg Lendorff
Musik: Ralf Schurbohm
Dramaturgie: 
Friederike van Dülmen

 

Cynthia Thurat als Blanche
 

Copyright Matthias Baus/Theater Koblenz


Sechs honorige Provinzbürger treffen sich regelmäßig zum Kartenspiel, das hierbei erwirtschaftete Geld wird ins vereinseigene Sparschwein eingezahlt. Dieses soll nun geschlachtet und der Erlös für einen gemeinsamen Zweck eingesetzt werden. Nach einer erregten Debatte verständigt man sich auf eine Reise nach Paris. 

 

Dort angekommen, geraten die Provinzler allerdings in einen Strudel unglaublicher Ereignisse und ihre Vergnügungsreise gerät zunehmend zum Horrortrip: In einem Restaurant werden sie gewaltig über den Tisch gezogen und landen anschließend als Zechpreller im Gefängnis. Haarscharf entkommen, geraten sie in die Fänge eines zwielichtigen Heiratsvermittlers. Als es schließlich Nacht wird in Paris, sitzen sie ohne Geld in der Tasche und ohne Dach überm Kopf auf der Straße. Erst allmählich gelangen sie zur Erkenntnis, dass jeder von ihnen seinen ganz speziellen Grund hatte, in die Hauptstadt reisen zu wollen. Gemeinsinn aber war keiner der Gründe. 

 

Die Uraufführung von „Das Sparschwein” fand 1864 im Théâtre du Palais– Royal in Paris statt. Mit dieser Komödie verstand es Eugène Labiche meisterhaft, hinter die Fassade der bourgeoisen Gesellschaft zu blicken und mit skurrilem Witz deren geheime Sehnsüchte zu offenbaren. Die Bearbeitung von Botho Strauß schlägt meisterhaft eine Brücke in die heutige Zeit und – mit ausdrücklicher Genehmigung durch den aus Bad Ems stammenden Autor – in seine Heimatregion. 

Neue Termine "Mein Sohn Ludwig" - 16. und 17. Oktober, 21. und 22. November

um jeweils 19h30.

Vorstellungen mit jeweils max. 12 Zuschauern im Mutter Beethoven - Haus Koblenz.

Online - Uraufführung "Mein Sohn Ludwig"

Die Uraufführung "Mein Sohn Ludwig" von Stephanie Jänsch und Lajos Wenzel, wurde am 14.03. kurzerhand live auf Facebook gestreamt und kann unter nachfolgendem Link abgerufen werden. Wann die ersten Vorstellungen vor Publikum im Mutter Beethoven-Haus Ehrenbreitstein stattfinden werden, wird schnellstmöglich bekanntgegeben.

 

SWR 2

"(...) Rund eineinhalb Stunden dauert der beeindruckende Monolog der Schauspielerin Cynthia Thurat. Bis heute haben mehr als 4000 Zuschauer die Online-Uraufführung gesehen. Ein überragendes Ergebnis, trotz oder wegen des experimentellen Charakters. (...) Obwohl Cynthia Thurat als Mutter von Beethoven keine einfache Rolle zugedacht ist, meistert sie diese mit leidenschaftlicher Hingabe. Überzeugend ihr Spiel mit fiktiven Dialogen, ihre Ansprache an ihren Sohn Ludwig (...)." Natali Kurth

 

Rhein-Zeitung

"(...) mit ganz Viel Herzblut bei allen Mitwirkenden. Besonders bei Cynthia Thurat, die sich über mehr als eineinhalb Stunden in der Rolle der Mutter des Komponisten Ludwig van Beethovens, die Kindheit und Jugend des Sohnes Revue passieren lässt, die Seele aus dem Leib spielt. Und das ohne irgendeine Rückmeldung vom Publikum, stattdessen permanent gefilmt. Die Schauspielerin lässt sich davon nicht beeindrucken, liefert eine bravouröse Leistung ab. Und dabei spielt sie nicht nur für sich, sondern auch um das Überleben der Landesbühne (Anm.: Rheinland - Pfalz)..." Claus Ambrosius

 

 

Mein Sohn Ludwig (14.03. bis 03.05.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monolog von Stephanie Jänsch und Lajos Wenzel (UA)

 

im Mutter Beethoven-Haus Koblenz

Kooperation Landesbühne RLP / Theater Koblenz

 

Pianistin: Laura Bos

Mutter: Cynthia Thurat

Regie: Stephanie Jänsch

Bühnenbild: Tom Grasshof

 

 

Anlässlich des Beethovenjahres zeigt die Landesbühne Rheinland-Pfalz am Originalschauplatz, dem Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz Ehrenbreitstein, im Frühjahr ein besonderes Kammerspiel. MEIN SOHN LUDWIG erzählt vom Leben des berühmten Ludwig van Beethoven aus der Sicht seiner Mutter.

Auf dem Sterbebett lässt Maria Magdalena ihr Leben und das ihres erfolgreichsten Kindes Revue passieren. Rührend, aufwühlend, mit Pianist und der Musik Beethovens entführt die Inszenierung von Stephanie Jänsch die Zuschauer ins Jahr 1746. Dort wird Maria Magdalena als Tochter des Oberhofkochs in Ehrenbreitstein geboren und heiratet früh den Leibkammerdiener Johann Georg Leym. Noch ahnt sie nicht, wem sie Jahre später das Leben schenken wird. Doch eine schicksalhafte Begegnung im Schloss Philippsburg mit dem kleinen, frechen Amadeus Wolfgang Mozart wird ihr Leben verändern…

 

In Kooperation mit dem Museum Mutter-Beethoven-Haus und dem Theater Koblenz entsteht diese Uraufführung, in der sich Geschichte und Fiction mischen und in historischer Location aufgeführt werden.  Aufgrund des kleinen Raumes können pro Aufführung nur 30 Zuschauer teilnehmen, die dadurch jeden Gedanken spüren, jede Regung mitfühlen und die Emotionen ungefiltert miterleben können. Näher kann Theater nicht sein! Schulvorstellungen für Klassen werden auch unter der Woche und morgens geboten.

Weihnachten auf dem Balkon am Theater an der Kö Düsseldorf

20.11.2019 bis 12.01.2020

Täglich (außer Montag) 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 18 Uhr

- mit Markus Majowski, Simone Pfennig, Frank Büssing,

 Claus Thull-Emden, Jens Hartwig, Cynthia Thurat- 

Komödie von Gilles Dyrek

Regie: Marcus Ganser

 

 

STREIK IN DER SCHAUSPIELERGEWERKSCHAFT!

Sechs Schauspieler müssen 12 Rollen übernehmen. Das Chaos auf den Balkonen wird durch die Panik hinter der Bühne dramatisch angeheizt:

Endlich Weihnachten - das Fest der Liebe, der Verheißungen und Heilsversprechen. Auch bei zwei nebeneinander wohnenden Familien ist der Heiligabend in vollem Gange. Doch statt anheimelnder Ruhe und behaglichem Beisammensein entwickelt sich der Weihnachtsabend zum Albtraum der gutbürgerlichen Eintracht. Austragungsort – der heimische Balkon. Zwei Familien, zwei Balkone, jede Menge Konfliktpotential....

 

Zusatzvorstellungen:

Mittwoch, 4.12., 16 Uhr und 20 Uhr / Samstag, 14.12., 17 Uhr und 20Uhr / Silvester: 16.30 Uhr, 19.30 Uhr, 22.30 Uhr / Samstag, 11.1., 17 Uhr und 20 Uhr / Sonntag, 12.1., nur 11.30 Uhr