"BILDUNG FÜR RITA" am Zimmertheater Heidelberg

18.07.2019 -10.11.2019

am Zimmertheater Heidelberg mit Wolfgang Mondon. Regie: Joosten Mindrup 

 

Das kann doch noch nicht alles gewesen sein‘, sagt sich Rita Weiss, eine junge Frau aus dem Arbeitermillieu. Sie ist Friseurin, jedoch weder blond noch dumm. Aber sie will mehr vom Leben und raus aus der Sinnleere ihres Alltags – und belegt einen Literaturkurs an der Universität. Dort trifft sie auf Professor Nicolas Frank, einen ernüchterten Dozenten, der nicht besonders an seinem Lehrstuhl hängt, dafür aber zunehmend an der Flasche. Ritas Lebensfreude, ihre entwaffnenden Fragen und ihr eigenwilliger Umgang mit der hehren Literatur bringen frischen Wind in die angestaubte Uniroutine des Professors und ihn selbst in manche Erklärungsnot. Aber je mehr sie sich den Konventionen des Bildungsbetriebs anpasst, um so mehr fühlt Rita sich in ihrem persönlich Umfeld als Außenseiterin.

Verträgt die Bildung so viel Rita, und verträgt Rita so viel Bildung?

Willy Russell erzählt die Geschichte dieses ungleichen Paares mit den Mitteln der Komödie und wirft zugleich eine aktuelle gesellschaftspolitische Frage auf: Welche Rolle spielt die Herkunft bei der Bildung?

Ist die Durchlässigkeit, die sich das Bildungssystem auf die Fahnen geheftet hat, wirklich vorhanden? „Bildung für Rita“ („Educating Rita“) beeindruckt durch Witz, glänzende Dialoge und charmantes Spiel mit Klischees. Russell weiß, wovon er schreibt. Mit 15 verließ er die Schule und wurde Damenfriseur. Mit 20 hatte er seinen eigenen Salon, bevor er an der Abendschule einen Literaturkurs absolvierte. Die wissensdurstige „Rita“ war 1980 der Beginn einer überaus erfolgreichen Karriere als Theater- und Musicalautor. „Educating Rita“ wurde 1980 als beste britische Komödie ausgezeichnet und drei Jahre später erfolgreich mit Sir Michael Caine und Julie Walters verfilmt.

"Ein großer Aufbruch" ab dem 14.04. am GTA Aachen

copyright Kerstin Brandt

Schauspiel von Magnus Vattrodt

 

Holm ist krank und möchte seinem Leben ein selbstbestimmtes Ende setzen. Er hat Familie und Freunde in sein Haus eingeladen, um sich bei einem guten Essen, einem letzten harmonischen Beisammensein von allen verabschieden zu können. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass seine Entscheidung auf Widerstand stößt. Seine Gäste reagieren mit Wut und Unverständnis auf seinen Plan. Ungelöste Konflikte und Verletzungen treten zutage und im Laufe des Abends verwandelt sich Holms Gelassenheit in große Angst vor dem Ende …

 

Regie: Uwe Brandt

Ausstattung: Manfred Schneider

 

Holm: Peter Donath

Adrian: Wolfgang Mondon

Katharina: Simone Pfennig

Marie: Nadine Kiesewalter

Heiko: Martin Molitor

Ella: Patricia Schäfer

Charlotte: Cynthia Thurat

Vorschau 2019

 

01.01. - 27.01.

Theater am Dom, Köln

Solange/Anne-Cécile in "Weihnachten auf dem Balkon"; Regie: M. Ganser

 

31.01.-02.02

Wiederaufnahme "Krähe und Bär" 

Schauspiel mit Tanz, Video und Musik des Kinderbuchautors Martin Baltscheit im Goethe-Gymnasium Düsseldorf.

Produktion plöger/winkler/becker

 

06.02.

Raabe-Haus, Literaturzentrum Braunschweig 

Szenische Lesung "Gefährliche Liebschaften"

 

06.03. - 29.05.

Grenzlandtheater Aachen

Charlotte in "Ein großer Aufbruch"

Regie: U. Brandt, Premiere 14.04.

 

Sommer 2019

Zimmertheater Heidelberg

Rita in "Bildung für Rita"

Regie J. Mindrup 

 

Nov. - Jan. 20

Theater an der Kö, Düsseldorf 

Wiederaufnahme "Weihnachten auf dem Balkon"

Regie: M. Ganser

  

Regie: "MIKADO" am Konservatorium Mainz

Studierende der Gesangklassen des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz, bringen die beliebte Operette des englischen Komponistenteams W.S. Gilbert und Arthur Sullivan auf die Bühne. Am 30.11. und 01.12. im Cornelius-Saal. 

 

Regie/Ausstattung: Cynthia Thurat

Musikalische Leitung: Cynthia Grose, Beate Schmuck

Plakat: Sonja Knyssok

Sprecher: Jürgen Albrecht 

Premiere am Theater am Dom

copyright: Theater am Dom