Mein Sohn Ludwig (14.03. bis 03.05.)

Monolog von Stephanie Jänsch und Lajos Wenzel (UA)

 

im Mutter Beethoven-Haus Koblenz

Kooperation Landesbühne RLP / Theater Koblenz

 

Regie: Stephanie Jänsch

Bühnenbild: Tom Grasshof

Mutter: Cynthia Thurat

 

Anlässlich des Beethovenjahres zeigt die Landesbühne Rheinland-Pfalz am Originalschauplatz, dem Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz Ehrenbreitstein, im Frühjahr ein besonderes Kammerspiel. MEIN SOHN LUDWIG erzählt vom Leben des berühmten Ludwig van Beethoven aus der Sicht seiner Mutter.

Auf dem Sterbebett lässt Maria Magdalena ihr Leben und das ihres erfolgreichsten Kindes Revue passieren. Rührend, aufwühlend, mit Pianist und der Musik Beethovens entführt die Inszenierung von Stephanie Jänsch die Zuschauer ins Jahr 1746. Dort wird Maria Magdalena als Tochter des Oberhofkochs in Ehrenbreitstein geboren und heiratet früh den Leibkammerdiener Johann Georg Leym. Noch ahnt sie nicht, wem sie Jahre später das Leben schenken wird. Doch eine schicksalhafte Begegnung im Schloss Philippsburg mit dem kleinen, frechen Amadeus Wolfgang Mozart wird ihr Leben verändern…

 

In Kooperation mit dem Museum Mutter-Beethoven-Haus und dem Theater Koblenz entsteht diese Uraufführung, in der sich Geschichte und Fiction mischen und in historischer Location aufgeführt werden.  Aufgrund des kleinen Raumes können pro Aufführung nur 30 Zuschauer teilnehmen, die dadurch jeden Gedanken spüren, jede Regung mitfühlen und die Emotionen ungefiltert miterleben können. Näher kann Theater nicht sein! Schulvorstellungen für Klassen werden auch unter der Woche und morgens geboten.

Weihnachten auf dem Balkon am Theater an der Kö Düsseldorf

20.11.2019 bis 12.01.2020

Täglich (außer Montag) 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 18 Uhr

- mit Markus Majowski, Simone Pfennig, Frank Büssing,

 Claus Thull-Emden, Jens Hartwig, Cynthia Thurat- 

Komödie von Gilles Dyrek

Regie: Marcus Ganser

 

 

STREIK IN DER SCHAUSPIELERGEWERKSCHAFT!

Sechs Schauspieler müssen 12 Rollen übernehmen. Das Chaos auf den Balkonen wird durch die Panik hinter der Bühne dramatisch angeheizt:

Endlich Weihnachten - das Fest der Liebe, der Verheißungen und Heilsversprechen. Auch bei zwei nebeneinander wohnenden Familien ist der Heiligabend in vollem Gange. Doch statt anheimelnder Ruhe und behaglichem Beisammensein entwickelt sich der Weihnachtsabend zum Albtraum der gutbürgerlichen Eintracht. Austragungsort – der heimische Balkon. Zwei Familien, zwei Balkone, jede Menge Konfliktpotential....

 

Zusatzvorstellungen:

Mittwoch, 4.12., 16 Uhr und 20 Uhr / Samstag, 14.12., 17 Uhr und 20Uhr / Silvester: 16.30 Uhr, 19.30 Uhr, 22.30 Uhr / Samstag, 11.1., 17 Uhr und 20 Uhr / Sonntag, 12.1., nur 11.30 Uhr

Auszeichnung mit dem Publikumspreis 18/19

Für die Darstellung der Claire in Arthur und Claire am Grenzlandtheater Aachen, habe  ich letzten Sonntag mit großer Freude den Publikumspreis entgegennehmen dürfen.

 

Vielen Dank an den Intendanten Uwe Brandt und an Regisseurin Anja Junski für Ihr Vertrauen und diese wunderbare Inszenierung; die auch Dank meines (Spiel-)partners Stefan Schneider als Arthur eine ganz besondere Arbeit bleibt. Dank auch an die, die diesen Preis in diesem Jahr zum ersten Mal ins Leben gerufen haben und ihn unterstützen: die Kurt-Sieder-Stiftung,  das Unternehmen Bischoff & Vielhauer und das Medienhaus Aachen.

 

Vor allem natürlich ein großes DANKE an die Zuschauer, über deren Anerkennung ich mich von ganzem Herzen freue! :)

 

"BILDUNG FÜR RITA" am Zimmertheater Heidelberg

18.07.2019 -10.11.2019

am Zimmertheater Heidelberg mit Wolfgang Mondon. Regie: Joosten Mindrup 

 

Das kann doch noch nicht alles gewesen sein‘, sagt sich Rita Weiss, eine junge Frau aus dem Arbeitermillieu. Sie ist Friseurin, jedoch weder blond noch dumm. Aber sie will mehr vom Leben und raus aus der Sinnleere ihres Alltags – und belegt einen Literaturkurs an der Universität. Dort trifft sie auf Professor Nicolas Frank, einen ernüchterten Dozenten, der nicht besonders an seinem Lehrstuhl hängt, dafür aber zunehmend an der Flasche. Ritas Lebensfreude, ihre entwaffnenden Fragen und ihr eigenwilliger Umgang mit der hehren Literatur bringen frischen Wind in die angestaubte Uniroutine des Professors und ihn selbst in manche Erklärungsnot. Aber je mehr sie sich den Konventionen des Bildungsbetriebs anpasst, um so mehr fühlt Rita sich in ihrem persönlich Umfeld als Außenseiterin.

Verträgt die Bildung so viel Rita, und verträgt Rita so viel Bildung?

Willy Russell erzählt die Geschichte dieses ungleichen Paares mit den Mitteln der Komödie und wirft zugleich eine aktuelle gesellschaftspolitische Frage auf: Welche Rolle spielt die Herkunft bei der Bildung?

Ist die Durchlässigkeit, die sich das Bildungssystem auf die Fahnen geheftet hat, wirklich vorhanden? „Bildung für Rita“ („Educating Rita“) beeindruckt durch Witz, glänzende Dialoge und charmantes Spiel mit Klischees. Russell weiß, wovon er schreibt. Mit 15 verließ er die Schule und wurde Damenfriseur. Mit 20 hatte er seinen eigenen Salon, bevor er an der Abendschule einen Literaturkurs absolvierte. Die wissensdurstige „Rita“ war 1980 der Beginn einer überaus erfolgreichen Karriere als Theater- und Musicalautor. „Educating Rita“ wurde 1980 als beste britische Komödie ausgezeichnet und drei Jahre später erfolgreich mit Sir Michael Caine und Julie Walters verfilmt.

"Ein großer Aufbruch" ab dem 14.04. am GTA Aachen

copyright Kerstin Brandt

Schauspiel von Magnus Vattrodt

 

Holm ist krank und möchte seinem Leben ein selbstbestimmtes Ende setzen. Er hat Familie und Freunde in sein Haus eingeladen, um sich bei einem guten Essen, einem letzten harmonischen Beisammensein von allen verabschieden zu können. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass seine Entscheidung auf Widerstand stößt. Seine Gäste reagieren mit Wut und Unverständnis auf seinen Plan. Ungelöste Konflikte und Verletzungen treten zutage und im Laufe des Abends verwandelt sich Holms Gelassenheit in große Angst vor dem Ende …

 

Regie: Uwe Brandt

Ausstattung: Manfred Schneider

 

Holm: Peter Donath

Adrian: Wolfgang Mondon

Katharina: Simone Pfennig

Marie: Nadine Kiesewalter

Heiko: Martin Molitor

Ella: Patricia Schäfer

Charlotte: Cynthia Thurat